Entwarnung im Hinblick auf Malachitbelastung bei Regenbogenforellen in der Abens


Für Regenbogenforellen die zwischen Schneidermühle Siegenburg und Neckermühle Bad Gögging gefangen werden kann im Hinblick auf eine Malachitbelastung Entwarnung gegeben werden. Sie können ohne Bedenken verzehrt werden. Fische die bereits gefangen und in Erwartung des Untersuchungsergebnises eingefroren wurden, können ebenso verwertet werden. Forelllen aus der Fliegenstrecke Abens und "blaues Wasser" standen ohnehin nie im Verdacht belastet zu sein, da sie aus unserer eigenen Zuchtanlage stammen.

Dem Vorstand liegt nun endlich ein schriftlicher Analysenbefund vor, der die Unbedenklichtkeit der untersuchten Fische bescheinigt. Aus Vorsorgegründen und in Ihrem Interesse mussten wir diesen Endbefund abwarten, bevor wir die Regenbogenforellen wieder freigeben konnten. Wir bitten dafür um Verständnis und danken Euch für Eure Geduld und Kooperation.

25.04.2019

 

Ursprüngliche Nachricht:

Wichtiger Hinweis in Bezug auf das Lebensmittelrecht:

Wir haben Anfang März 2019 in der Abens, zwischen Schneidermühle und der Fischereirechtsgrenze in Bad Gögging  Regenbogenforellen besetzt. Eine Woche später wurden wir vom Landesfischereiverband Bayern darauf aufmerksam gemacht, dass exakt gegen den Fischhändler, von dem wir die Regenbogenforellen bezogen haben, ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachtes läuft, Regenbogenforellen in Umlauf gebracht zu haben, die mit der Chemikalie „Malachitgrün“ behandelt wurden.

Malachitgrün wird bei Zierfischen häufig als Tierarzneimittel eingesetzt. Bei Fischen, die für den menschlichen Verzehr bestimmt sind, darf es seit 20 Jahren nicht mehr angewendet werden, weil es im Verdacht steht, krebserregend zu sein

Wir haben umgehend reagiert und mehrere Forellen aus diesen Haltungen gefangen und zur Analyse an den Tiergesundheitsdienst Bayern weitergegeben.

Obwohl uns die Untersuchungsergebnisse abschließend noch nicht schriftlich vorliegen, raten wir rein vorsorglich bis auf weiteres vom Verzehr von Regenbogenforellen ab, die zwischen der Schneidermühle in Siegenburg und der Heckermühle in Bad Gögging gefangen wurden. Sobald uns abschließende und belastbare Ergebnisse vorliegen, werden wir diese mit weiteren Informationen sofort veröffentlichen.

Wir raten Ihnen bis dahin, die gefangenen Regenbogenforellen einzufrieren. Alle anderen Fischarten sind davon nicht betroffen.

In der Fliegenstrecke Abens, im „Blauen Wasser“ und in der Donau haben wir ausschließlich Fische aus unserer eigenen Zuchtanlage besetzt – die sind garantiert alle sauber und können bedenkenlos verzehrt werden.

Wir halten euch auf dem Laufenden.

Bis dahin Petri Heil

Manfred Beck

Vorsitzender KFV Kelheim

Stand 20 Uhr,  15.4.2019