Nach dem die Befruchtung stattgefunden hat, kommen die befruchteten Eier in sogenannte Brutröhren, wo sie nach einigen Tagen das Augenstadium erreichen. Die weitere Entwicklung geschieht in abgedunkelten Brutkästen, wo dann nach ca. 21 Tagen kleine Fischlein mit Dottersack schlüpfen.

Brutfische
Brutfische

Nur durch die aufmerksame Kontrolle und das ständige Absaugen von nicht entwickelten oder abgestorbenen Eiern kann eine erfolgreiche Nachzucht sichergestellt werden. Wenn nicht sorgfältig und regelmäßig überprüft wird besteht die Gefahr, dass z.B. durch Verpilzung die Brut vernichtet wird.

Erst nach dem nach ungefähr vier Wochen der Dottersack aufgebraucht ist, werden die kleinen Forellen gefüttert und verbleiben noch einige Zeit im Becken der Brutstation, bis sie dann endlich in den natürlichen Aufzuchtteich mit einer Größe von 4 – 5 cm entlassen werden. Ab jetzt heißt es nur noch fressen und wachsen.

Brutröhre
Brutröhre

Inzwischen sind auch Brutröhren im Einsatz, in denen vor Ort die befruchteten Eier ausgebrütet werden.