Besatz an der Abens

Viele fleißige Helfer sind notwendig um den Besatz schnell und schonend durchzuführen. Das Team „Strobl“ aus St. Johann hat zusammen mit Michael Schürmann bereits im Januar kleine Forellen mit einer Größe von ca. 2 – 3 cm in einen Zulauf der Abens besetzt. Wesentlich für den Erfolg ist die Anpassung bzw. die Gewöhnung der Fische an die Temperatur des neuen Lebensraums. Durch eine zu schnelle Umsetzung würden die Fische einen Temperaturschock erleiden und den Besatz nicht überleben. Der Erfolg von Besatzmaßnahmen in den Vorjahren hat sich bestätigt, da immer wieder einjährige Forellen mit einer Größe von 10 – 15 cm gefangen wurden.

Einbringen der Brutröhren

Der Besatz von befruchteten Fischeiern in die Abens ist eine große Herausforderung für das gesamte Team und sollte niemals unversucht bleiben. Die natürlichen Gefahren, z. B. durch Hochwasser oder Laichräuber können den Besatz vernichten. Die Verschmutzung der Laichröhren durch Sedimente, Treibholz oder das Einspülen von Uferunrat kann immensen Schaden anrichten, bis hin zum Totalverlust des ausgebrachten Laichs.